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17.01.22

Rasierseife und Rasiercreme richtig anwenden

Ein Ritual für das man sich, wenn möglich, ausreichend Zeit zum genießen nehmen sollte!

Die Rasur schenkt Dir bewusst etwas Zeit, um bei Dir und mit Dir selbst zu sein und den Augenblick zu genießen. In einer sich immer schneller drehenden Welt genau das, was jeder braucht und auch umsetzen sollte.

Wir starten zunächst mit der Rasierseife und gehen dann weiter zur Rasiercreme. Diese findest Du im Blog weiter unten.

Die Rasierseife:


Sobald Du eine Rasierseife ausgewählt hast, gilt es diese effektiv zu nutzen. Dafür brauchst Du als erstes ein Gefäß, in dem Du sie aufschlagen kannst. Viele Nassrasur-Liebhaber nehmen dafür eine "Rasierschale" (auch Mug genannt). Hier macht es Sinn eine Rasierschale mit innenliegenden, meist kreisförmigen Wölbungen zu suchen. Klick hier für ein Beispiel... Beim Aufschlagen der Rasierseife wird durch die Wölbungen mehr Sauerstoff in den Schaum gegeben und er schäumt dadurch viel cremiger auf. Außerdem kann man sie so mit dem Rasierpinsel besser verteilen und verreiben.

Die Rasierseife lässt sich in einer warmen Umgebung besser auflösen bzw. aufschlagen, weshalb wir warmes bzw. heißes Wasser in die Rasierschale geben und den Rasierpinsel mit hineinlegen. Sofern Du Naturborsten nutzt, saugen sich diese so besser mit Wasser voll und durch die Wärme werden sie auch weicher. Gib der Sache ruhig ein paar Minuten Zeit. Bei synthetischen Borsten reicht es auch diese unter heißes Wasser zu halten und anzufeuchten. 

Währenddessen kannst Du die Wartezeit nutzen und Dein Gesicht oder eine anderen Körperpartie mit warmem Wasser gründlich reinigen. Das führt dazu, dass die Haare etwas weicher werden und man sie besser rasieren kann. Es ist auch aus einem weiteren Grund sinnvoll, denn je weniger "Schmutz", Hautschuppen und Bakterien sich auf Deiner Haut tummeln, desto weniger läufst Du Gefahr nach der Rasur an lästigen Pickeln zu leiden.  

Oft kann man lesen oder auch in Gesprächen heraushören, dass die Wartezeit mit einer warmen Dusche kombiniert wird. Klingt in jedem Fall sinnvoll und auch wir praktizieren die Rasurvorbereitung  hin und wieder auf diese Weise.

Hast Du Dein Gesicht gewaschen, tupfe es mit einem sauberen Tuch ab und los geht's... 

Entnehme etwas Rasierseife, hier reicht oft eine haselnussgroße Menge, und lege sie in die von Dir mit heißen Wasser vorgewärmte Rasierschale. Schnapp Dir den Rasierpinsel und fang an die Rasierseife durch kreisende Bewegungen aufzuschäumen. Du musst dabei nicht den Turbo einlegen, aber es darf gern mit etwas Schwung gerührt werden.

Schlage die Rasierseife solange auf, bis Du einen im wahrsten Sinne des Wortes fetten, und super cremigen Schaum hast. Bei Profis dauert das keine halbe Minute.

Als nächstes lädst Du den Rasierschaum auf Deinem Pinsel auf und verteilst ihn in kreisenden Bewegungen auf Dein Gesicht oder natürlich eine andere Körperstelle Deiner Wahl. Verreibe ihn gut und lass den Schaum dabei einwirken. Das darf gerne 2-3 Minuten dauern. So werden die Haare noch weicher und das Endergebnis Deiner Rasur meist noch besser That's it...Du kannst mir der Rasur beginnen!

Die Rasiercreme:


Die Rasiercreme ist mit Sicherheit das Quicky-Tool der Rasur, wenn man für ein längeres Vintage-Rasur-Ritual wie im Fall der Rasierseife, einfach keine Zeit hat. Sie enthält einen höheren Wasseranteil und Inhaltsstoffe, die sie cremig und feucht halten. Daher ist sie in der Konsistenz auch von vorneherein sehr weich.

Des Weiteren lässt sich eine Rasiercreme wesentlich schneller aufschlagen und kann, anders als die festere Rasierseife, auch direkt auf das Gesicht aufgetragen und mit den Fingern oder im Idealfall, mit dem feuchten Rasierpinsel aufgeschlagen werden.

Da bedeutet nicht, dass es nicht auch viele Nassrasur-Liebhaber gibt, die eine Creme grundsätzlich der Seife vorziehen und dennoch das komplette Rasur-Ritual durchziehen und genießen. Auch hier gilt - Gut ist, was sich gut anfühlt. Und was zu Dir passt kannst Du, so wie auch wir, nur durch einiges Testen herausfinden.

Das Gesicht bzw. die zu rasierenden Körperpartien sollten auch bei der Nutzung einer Rasiercreme vorab gereinigt werden. Danach die Creme in der Rasierschale bzw. dem Mug oder direkt auf der zu rasierenden Körperpartie aufschlagen, bis der Schaum richtig cremig und fett geworden ist. Der Rest deckt sich mit dem Vorgehen bei einer Rasierseife.

Gute Qualität zeigt sich bei einer Rasiercreme übrigens durch den Verzicht von z.B. Parabenen (Konservierungsstoffe), PEG (Polyethylenglykol) oder Silikonen. Sprich, sie sollte möglichst viele natürlich Inhaltsstoffe beinhalten und weitestgehend frei von Chemie sein. Aber dazu in einem weiteren Beitrag mehr.